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New OCEA project! OCEA X47: the Parable of the Talents
Lamborghini fährt Elektroboot

Interview mit Markus Seidl von SAY über deutsche Powerboote in Dubai

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SAY Carbon Yachts- Videoausschnitt französisches Fernsehen- Highlight auf der Cannes Boatshow
NEW!!  OCEA NEMO - Sport Utility Yacht

Bigger version of the Admirals Tender

Customers and prospects asked for a bigger version. A ship withy the same beautiful hull design, but bigger, more comfortable and better at sea.
Together with Peter Bosgraaf Yacht Design we have started to develop the AdmiralsTender 36. We think we now have a very nice design for this 36 feet yacht (10.80 x 3.30 m). There will be several different versions. The boats will be built by Zaadnoordijk (Heerenveen, NL).
 

Modern Coaster

Die Hamburger Lütje Werft machte in den vergangenen Jahren mit Edelbarkassen wie dem 50-Füßer „Georgia“, der 33-füßigen „Elbe Eins“ und einem 28 Fuß Projekt gleichen Typs von sich reden. Mit senkrechtem Vorsteven, angehobenem Vorschiff und achtern niedrig umrandeter Plicht – wie man es von der heimischen Barkasse oder Pinasse kennt.

Jetzt nahm sich die Werft gemeinsam mit dem bekannten Konstruktionsbüro Judel/Vrolijk & Co. erneut den Classic Coaster vor. Diesen vom sogenannten Lobster Boat der amerikanischen Ostküste inspirierten Typ baute die Lütje Werft in den neunziger Jahren in mehreren Exemplaren von 30 bis 40 Fuß. Zur zurückgenommenen Eleganz und ringsum gediegenen Ausführung passten die dunkelgrünen, dunkelblauen oder schwarzen Rümpfe. Der Classic Coaster kam so gut an, daß sich ein Eigner mit der vielbeachteten „Feara“ eine größere und modernere 47-Fuß Variante als Hochgeschwindigkeits-Motoryacht für das Mittelmeer bauen ließ. Seitdem lag für Lütje Yachts der MODERN COASTER in der Luft.

Gestiegene Erwartungen an die Bewohnbarkeit des ursprünglich für Tagesausflüge und gelegentliche Wochenendtörns gedachten Typs führten zur Entwicklung eines völlig neuen Bootes. Es ist wie der Classic Coaster ansehnlich, charmant und ziemlich retro.

Der MODERN COASTER, wie die Werft die Neuentwicklung nennt, erinnert gestalterisch an den Sportfisherman der Staaten, wo der Bootstyp in den 50er Jahren entstand. Die Deckskante ist mit kühnem Schwung vom leicht abgesenkten Bug über das angehobene Vor- bis zum niedrigen Achterschiff geführt. Das panoramaverglaste Steuerhaus ist weit achtern auf einem niedrigen Sockel angeordnet. Auch die geschwungene hintere Säule des Aufbaues und das geneigte Dach zitieren den Sportfisherman und unterstreichen die Tradition.

Das hochbordige Vorschiff bietet bei ruppigen Bedingungen reichlich Auftrieb und in der Eignerkajüte 1,85 m Stehhöhe. Auch sonst punktet der MODERN COASTER mit Annehmlichkeiten, wie sie heute am Wochenende oder beim Urlaubstörn an Bord erwartet werden. Im Vorschiff gibt es eine jederzeit benutzbare, zwei Meter lange und bis zu 2,20 m breite Doppelkoje, außerdem ein WC mit Waschbecken und einen Kleiderschrank.

Das neue Layout trennt die Nutzung des Bootes durch Gäste geschickt von der Privatsphäre. So wurde die Pantry abweichend vom Classic Coaster unter dem gestreckten Dach des Steuerhauses zum geselligen Kochen und zur Versorgung der Gäste in der Nähe des großen Eßtischs untergebracht. Solche Annehmlichkeiten machen den MODERN COASTER zur veritablen Motoryacht mit allem, was man an Bord braucht.

Das Achterdeck wurde rings um die 1,70 m lange und 1,30 m breite Sonnenliege geräumiger und zugänglicher gehalten. Zum Vertäuen des Bootes gibt es auf beiden Seiten einen Gang. Die Badeplattform ist durch zwei Pforten im Spiegel ebenfalls bequem zugänglich. Das Vorschiff wird über Stufen zum seitlichen Laufdeck erreicht.

Die klassisch edle Mahagoni Vertäfelung unter Deck ist um mattweiße Oberflächen ergänzt. Das verleiht dem Interieur eine zeitgemäß moderne Note. Der Antrieb erfolgt mit dem vielen Eignern vertrauten Z-Trieb. Das Boot wird mit permanentem Dach und alternativ auch offen gebaut.

Noch ist der MODERN COASTER ein Projekt. Doch begeisterte die Lütje Werft bisher meistens Kunden für eine ihrer schönen Ideen. „Übrigens bauen wir den Classic Coaster wie gehabt oder mit kleinen zeitgemäßen Retuschen beim Interieur. Ganz wie der Kunde das Boot haben möchte“ betont Werftleiter Jan Böhm

OCEA NEWS Februar 2016
OCEA NEWS November 2015
13.11.2014 - Warum Sie Arne Schmidt Yachts und Sea Independent Ihr Schiff anvertrauen sollten

Kurs halten - DIE ZEIT, 11. September 2014

Weiße Segel, flirrendes Wasser, ein strahlender Himmel - ganz schlecht fürs Geschäft, jedenfalls im Jachthandel. »Die Käufer«, sagt Arne Schmidt, »sind da schon draußen auf dem Wasser. Und wer nicht auf dem Wasser ist, hat nicht genügend Geld. Der ruft bei mir nicht an.« Arne Schmidt, Gebrauchtjachthändler beziehungsweise Hanseatic Jachtbroker, legt Wert auf einen tadellosen ersten Eindruck. Wer den verdirbt, der bekommt nicht leicht eine zweite Chance. Den Niedergang soll man an ihm und seinem Auftreten nicht festmachen können. Also dann: Den Rücken gestrafft, noch einmal mit den Händen durchs schüttere Haar, und Schmidt steigt aus seinem penibel geputzten Saab, Baujahr 2000. Es ist neun Uhr früh und über der Marina in Flensburg kreischen die Möwen. »Ein wunderbarer Tag für Schiffsbesichtigungen «, sagt Schmidt. Schmidt ist zu früh, das ist er meistens, weil ihm das Zuspätkommen ein Graus ist. Ein Hamburger Immobilienunternehmer will seine Jacht verkaufen, dafür ist er nach Flensburg gefahren. Eineinhalb Millionen ist der Preis, acht Prozent sind Maklercourtage, in diesem Fall also 120 000 Euro. Wenn Schmidt bis Anfang Herbst dafür einen Käufer findet, hat er für den Rest des Jahres keine Sorgen mehr. Doch dieses Wenn ist in den vergangenen sechs Jahren ein Angstbegriff geworden. "früher hieß es, wir finden den richtigen Käufer. Heute sind wir froh, wenn wir überhaupt einen finden.«

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